EIN FILM VON MARTIN MANNWEILER
Michel Balke malt im Untergrund. Wände, Schächte, ganze Räume, Kanäle sind die Bildträger. Die Werke gehören dort hin. Sie gehören dem Verborgenen. Malereien für niemanden, Monumente für die Nachwelt, wenn unsere Infrastruktur in Trümmern liegt. An die Außenwelt gelangen nur Bruchstücke dieser Praxis: Der Künstler implementiert seine Arbeit in einen virtuellen dreidimensionalen Raum. Verzerrt und surreal – die perfekte Abbildung unserer Gegenwart?
Der Dokumentarfilm METAVERSE gewährt den Einblick in die verborgenen Abschnitte unserer Infrastruktur: irgendwo im Untergrund, in der Dunkelheit, im Dreck, in der Leere, im METAVERSE. Ein immerwährender Dialog zwischen Michel Balke, Elia Beyer und Mari Hameau verhandelt die Themen digitale und technologische Wirklichkeit, Angst und Eskapismus sowie eine fortschreitende Militarisierung des bürgerlichen Alltags.
METAVERSE – ein Filmessay von Martin Mannweiler sucht Antworten auf Fragen unserer Gegenwart: In Malereien für niemanden, in Monumenten für die Leere.
METAVERSE mit Michel Balke, Elia Beyer und Mari Hameau. Musik von Daniel Folz und Jan Kalt. Zwischensequenzen des Films basieren auf Überlegungen aus The Postmodern City / Bonaventure Hotel von Ed Soja (1990), auf Textpassagen aus Snowcrash von Neal Stephenson (1992) sowie auf Gedanken aus der Simulationstheorie von Jean Baudrillard. Präsentiert und produziert von CITE co-produziert von STUDIO VIERKANT PRESS. Ein Film von Martin Mannweiler nach der Vorlage der Werkreihe METAVERSE von Michel Balke.



Regie & Produktion
Martin Mannweiler
Kinostart
Oktober, 2026
Sprache
Deutsch
Untertitel
Englisch
Laufzeit
70 Minuten
FSK
ab … Jahren freigegeben









